Die Kunst der 60er: Pop-Art

Pop-Art ist eine Kunstform, die Anfang der 1950er-Jahre zeitgleich im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika entstand und sich rasant zur vorherrschen Kunstform der 1960er-Jahre entwickelte – weltweit.

Dadurch, dass die Kunstform auf zwei Kontinenten parallel entstand – zu einer Zeit, in der es noch kein Internet gab und Anrufe ins Ausland extrem teuer waren, wohlgemerkt – konnten sich die Künstler, wenn sie einander trafen, immer wieder neu befruchten, was dazu führte, dass die Kunst für eine lange Zeit an Beliebtheit gewann.

Was ist Pop-Art?

Als Pop-Art bezeichnete man gemeinhin die popular Art, also die beliebte Kunst, der damaligen Zeit. Starke Farbkombinationen, dicke Linien und eine comichaft anmutende Grafik sind die vorherrschenden Stilelemente der Werke, die vor allem auch durch die Hände von Andy Warhol, Peter Blake oder Roy Lichtenstein entstanden. In der Pop-Art wurden dabei erstmals nicht nur Malerei und grafische Arbeit auf Leinwand eingesetzt, sondern auch Musik, Film und Ton – was unter anderem zu dem bis heute sehr beliebten Velvet Underground-Album Velvet Underground & Nico führte, für das Andy Warhol das ikonische Cover mit der Banane gestaltet, die der Betrachter „schälen“ konnte.